Die Energiewende

ENERGIEWENDE –

WISSENSWERTES ZUM THEMA

1x1 DER ENERGIEWENDE: ÜBERBLICK


Was kostet die Energiewende?
Eine sichere Energiewende kostet Geld. Geschätzt liegen die Kosten bis 2050 bei über 500 Milliarden Euro. Dafür entstehen Windparks, Solaranlagen, aber auch dezentrale Kraftwerke sowie Häuser mit geringem Energieverbrauch. Das Geld wird nicht zuletzt gebraucht, um die Netztrassen zur Verteilung von erneuerbaren Energien auszubauen.

Wie finanziert sich die Energiewende?
Bezahlt wird die Energiewende im Wesentlichen durch die Endverbraucher. Die Bundesregierung setzt Anreize, um Ausbau von effizienten Anlagen und zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Die so entstehenden Kosten werden über die Strompreise umgelegt. Im Strompreis jedes Anbieters sind daher zur Finanzierung der Kosten für die Energiewende folgende Bestandteile enthalten:

1. Die EEG-Umlage

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bleibt das wichtigste Instrument für den Ausbau erneuerbarer Energien. Es legt fest, zu welchen Anteilen Energie aus regenerativen Quellen gewonnen wird, und sieht eine Umlage vor, um eine umweltschonende Stromerzeugung zu fördern. Mit der EEG-Umlage werden die Kosten, die aus der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen entstehen, auf die Stromendverbraucher verteilt.

2. Die KWK-Umlage
Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, kurz KWK-Anlagen, erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme, die sogenannte Fernwärme. Durch diese Erzeugungsart wird ein höherer Nutzungsgrad erreicht, bei dem nicht nur Brennstoff eingespart sondern auch Kohlendioxid-Emissionen gemindert werden. Die Umlage dient zur Förderung der effizienten Kraft-Wärme-Kopplung in fossilen Kraftwerken und sorgt dafür, dass die erhöhten Kosten der Betreiber von Blockheizkraftwerken ausgeglichen werden.

3. Die Umlage gem. § 19 StromNEV
Im Jahr 2011 wurden von der Bundesregierung Entlastungsregelungen für stromintensive Industrieunternehmen – das sind jene mit einem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 10 Millionen Kilowattstunden und mindestens 7.000 Nutzungsstunden – beschlossen, dass diese von der Zahlung der Netzentgelten befreit sind. Der Ausfall dieser Netzentgeltzahlungen wird über die §19 Umlage auf alle anderen Stromverbraucher umgelegt.

4. Offshore Haftungsumlage

In Deutschland ist der mit großen Hoffnungen erwartete Bau von Meereswindparks aufgrund fehlender Investoren ins Stocken geraten. Um den Ausbau der Offshore-Windenergie zu beschleunigen, hat die Regierung einen Gesetzesentwurf gebilligt, der auch neue Haftungsregelungen vorsieht. Durch diese Regelungen sollen die Investitionen der Betreiber von Offshore-Windparks finanziell abgesichert werden, wenn diese zum Beispiel wegen Lieferproblemen bei notwendigen Anschlusskabeln oder anderen Verzögerungen beim Netzanschluss keinen Strom liefern können. Die Kosten trägt der private Stromkunde in Form der Offshore-Umlage.

5. Umlage für abschaltbare Lasten

Mit der Verordnung zu abschaltbaren Lasten, kurz AbLastV,  beschloss die Bundesregierung Ende 2012 neue Regelungen zur Versorgungssicherheit im Stromnetz. Große Stromverbraucher sollen demnach bei drohender Instabilität des Stromnetzes ihren Verbrauch zeitlich reduzieren bzw. Teile, z.B. der Produktion, ganz abschalten vom Netz gehen können. Im Gegenzug erhalten sie eine Entschädigung von den Übertragungsnetzbetreibern. Die bei den Übertragungsnetzbetreibern anfallenden Kosten werden in Form dieser neuen Umlage auf alle Endverbraucher abgewälzt.

Die Steuern, Umlagen und Abgaben sind in den letzten Jahren stark angestiegen und betragen mittlerweile knapp 60 Prozent des Strompreises für einen privaten Haushalt. Hier haben wir Ihnen einmal detailliert aufgeführt, wie die Entwicklung seit 2009 ist.

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